Schwitzer

Schwitzer

Nachtschweiss – ein normales Phänomen

Dass wir im Schlaf schwitzen ist normal und natürlich. Durchschnittlich schwitzen wir jede Nacht bis zu 500 ml Flüssigkeit aus. In manchen Lebenslagen kann es aber dazu kommen, dass wir aus verschiedenen Ursachen mehr schwitzen als gewöhnlich. Dies wird von den Betroffenen oft als störend wahrgenommen. Was vermehrtes Schwitzen ist, hängt jedoch immer von der individuellen Empfindung ab.

Die empfohlene Temperatur im Schlafzimmer liegt zwischen 15 und 18° C.

Schon gewusst?

✔ Schweiss besteht zu 99% aus geruchsneutralem Wasser, der typische Geruch entsteht erst durch die Einwirkung von Hautbakterien.

✔ Hauptaufgabe des Schwitzens ist die Kühlung unseres Körpers, beispielsweise während des Sports oder bei heissen Aussentemperaturen.

✔ Das Schwitzen ist allerdings auch wichtig für die Regulierung des Mineralstoffhaushalts, da wir so z.B. Kochsalz, Magnesium und Kalzium über die Haut ausscheiden.

Das Schwitzen bekämpft schädliche Keime und neutralisiert deren Giftstoffe.

Was tun bei Nachtschweiss?

Tipp #1:

Um am nächsten Morgen frisch und ausgeruht aufzuwachen, sollten Sie tagsüber genügend trinken und auf potenzielle Auslöser für Nachtschweiss verzichten, z.B. scharfes Essen, Alkohol, Koffein oder Nikotin.

Tipp #2:

Ein gut belüftetes Schlafzimmer sowie eine niedrige Temperatur können dabei helfen, nächtliches Schwitzen zu unterbinden.

Tipp #3:

Mit einer dünnen Bettdecke und leichter Nachtwäsche schwitzt man weniger. 

Häufige Ursachen für Nachtschweiss

✔ Infektionen

✔ verschiedene Krankheiten

✔ Hyperhidrose

✔ Medikamente

✔Schlafapnoe

✔Übergewicht

✔ Stress oder psychische Belastung

✔ zu warme Nachtwäsche

✔ Alkoholkonsum

✔ hormonelle Störungen

Hyperhidrose – wenn Schwitzen zur Krankheit wird

Hyperhidrose bezeichnet ein Krankheitsbild, bei dem der Körper ohne Grund übermässig viel Schweiss produziert. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern “hyper”, auf deutsch “über”, und “hidros”, also Schweiss”, zusammen.